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Matcha

Matcha
Matcha ist die aufregendste Wiederentdeckung der Teewelt des 21. Jahrhunderts. Matcha wurde vor über 800 Jahren von buddhistischen Mönchen als Meditationsgetränk erschaffen und gilt heute als hochwertigste und seltenste Teesorte Japans.
Immer mehr Konsumenten entdecken diesen exquisiten Tee für sich – inzwischen hat auch die Lebensmittelindustrie das Potential von Matcha Tees erkannt. Matcha ist ein Rohstoff, der ideal einsetzbar ist, um Genussprodukte mit Grüntee-Geschmack zu machen. Chocolatiers, Pralinenhersteller, Eishersteller, Sterne-Köche und Gastronomen bieten bereits Matcha-Eis, Matcha-Trüffel, Matcha-Schokolade, Matcha-Desserts, Matcha-Latte und Matcha-Smoothies an.
AIYA ist Japans größter Hersteller von Matcha Tee und mit seinen internationalen Tochterfirmen in Deutschland und den Vereinigten Staaten idealer Ansprechpartner für alle, die beste Grüntees und Matcha Tees suchen.
Das ist Matcha
Matcha ist sehr hochwertiger Tee und eine der ältesten Teesorten Japans, die Königin unter den Grüntees.
Seit über 800 Jahren wird Matcha von Zen-buddhistischen Mönchen zur Meditation verwendet.
Matcha ist exquisit: nur einige Dutzend Teebauern besitzen die komplexe Kenntnis, diesen Tee herzustellen. Matcha Teeblätter wachsen langsam in Schattenplantagen heran, anschließend werden die frisch getrockneten Blätter in Granitsteinmühlen langsam zu einem feinen, jade-grünen Pulver vermahlen. Zum Trinken wird er mit Wasser übergossen und mit einem Bambusbesen aufgeschlagen.
Das Ergebnis: ein einmalig cremiger, gehaltvoller und wunderschöner Grüntee.
Matcha – Die Geschichte
Tee ist ein uraltes Getränk mit über 5000 Jahren Geschichte. Die Entdeckung des Teetrinkens wird um das Jahr 2500 vor Christus datiert, als Ursprung der Teepflanze gilt heute die Präfektur Yunnan in Südwest-China. Im 7. Jahrhundert war Tee in ganz China populär. Buddhistische Mönche verhalfen dem Getränk zum Durchbruch.
Auch Matcha wurde von buddhistischen Mönchen sehr früh eingesetzt. Tee galt seit alters her als Medizin – und um die natürlichen und gesunden Inhaltsstoffe von Tee aufzunehmen, lag nichts näher, als die hochwertigen Teeblätter, wie die meisten anderen medizinischen Pflanzen, zu einem feinen Pulver zu vermahlen. Matcha war geboren.
1191 brachte der Zen-Meister Eisai diese neue revolutionäre Methode, Tee zu trinken, aus China mit nach Japan. Eisai bereiste das ganze Land und pflanzte überall Tee. In seinem Buch “Kissa yojoki” schreibt Eisai über Tee: “Tee ist ein wundersame Medizin, um den Gesundheitszustand aufrecht zu erhalten. Tee hat eine außergewöhnliche Kraft, um Leben zu verlängern. Überall, wo Menschen Tee anbauen, wird langes Leben folgen.” Matcha galt fortan als “Geheimmedizin” des Kaiserhofes und Klerus.
Im 16. Jahrhundert prägte ein weiterer Zen-Meister die Geschichte des Tees in Japan: Sen-no-Rikyu erfand die Teezeremonie. Diese hohe Kunst des Teetrinkens hat das Japan-Bild im Westen stark geprägt. Der Tee, der bei dieser Zeremonie zubereitet wird, ist Matcha. Mit der Teezeremonie schaffte Matcha den Durchbruch bei den Samurai, Japans Kriegerkaste. 750 Jahre lang blieb Matcha der geheime Tee der Elite Japans – bis zu seiner Wiederentdeckung durch AIYA.
Das Matcha-Ritual – die Teezeremonie
Matcha ist der Tee der berühmten japanischen Teezeremonie, die um das Jahr 1570 vom Zen-Meister Sen-no-Rikyu etabliert wurde. Die Teezeremonie ist von vier Grundprinzipien geprägt: 
  • Harmonie (wa)
  • Respekt (kei)
  • Reinheit (sei)
  • Stille (jaku)
Bei der Teezeremonie ist jede Bewegung, jeder Schritt, jeder Moment genau festgelegt. Die Teezeremonie findet in einem eigenen Raum statt – genau viereinhalb Matten groß (eine Tatami-Matte aus Reisstroh umfasst 170×85 cm oder zehn Fuß im Quadrat). Bereits im 15. Jahrhundert wurden diese Maße des Teeraumes von einem Teemeister namens Jowo festgelegt. Der Raum ist sehr einfach und schlicht gehalten, um dem Gast zu helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: auf Tee.
In der Mitte des Raumes steht ein kleiner Herd, von der Decke hängt ein kleiner Kessel – früher oft wahre Kunstwerke. Der Platz des Gastgebers ist umgeben mit Teeschalen, Teedosen (Natsume) einem Matcha-Besen, Matcha-Löffel und einer Bambuskelle.
Die Zusammenstellung wechselt häufig mit den verschiedenen Jahreszeiten. Selbst für die verwendete Holzkohle ist das Alter des Holzes (sichtbar am Querschnitt, den „Jahresringen“) bedeutsam, ebenso wie ihre Form. Jedes Utensil ist Symbol.
Die Zeremonie läuft nach einem festgelegten Prinzip ab. Die Gäste betreten den Raum, der Gastgeber beginnt mit langsamen, aber sicheren Bewegungen, den Matcha Tee zuzubereiten.
Das Faszinierende an der japanischen Teezeremonie ist jedoch die Philosophie dahinter. Die Teezeremonie heißt auf Japanisch Chado oder Sado. Übersetzt: der Weg des Tees. Und so verstehen es selbst die ehrwürdigen Meister. Auch nach 60 Jahren Teezeremonie hat man noch nicht ausgelernt. Man ist nur etwas weiter auf dem Weg zum Tee …
Zubereitung – Matcha traditionell
Die Kunst, einen perfekten Matcha Tee zuzubereiten, besteht aus einigen simplen, aber wichtigen Schritten: 
  • Frisches, möglichst weiches Wasser kochen
  • Das Wasser auf rund 80°C abkühlen lassen 
  • (z.B. Wasserkocher öffnen, 10 min. warten oder das Wasser 4-5 Mal in ein anderes Gefäß umfüllen – bei jedem Umfüllen verliert Wasser ca. 4-5° Celsius.)
  • 1 g Matcha (2 Bambuslöffel oder ½ Teelöffel) in eine Matcha Schale geben
  • Mit ca. 80 ml Wasser (80°) aufgießen
  • Den Tee mit einem Matcha-Besen schaumig schlagen. Dies dauert ca. 15 Sekunden.
Die Kunst der Matcha-Verkostung
Matcha hat viele positive Effekte. Matcha wirkt einerseits anregend und belebend – auf der anderen Seite hat der Tee einen beruhigenden Charakter. Der Geschmack von Matcha ist angenehm, mild, gleichzeitig intensiv und aromatisch.
Matcha ist der Espresso unter den Tees. Die Teeschale wird nicht bis oben hin voll gefüllt, sondern nur mit zwei Finger breit Wasser bedeckt. Wer selbst versucht Matcha aufzuschäumen, wird beginnen, langsam die Faszination der japanischen Teezeremonie zu erfühlen. Das angenehme Geräusch des Bambus, der den Tee fein verquirlt und das langsam aufsteigende Aroma wecken bereits die Sinne auf.
Matcha erinnert an viele Dinge – in erster Linie jedoch an Frische, Reinheit und Klarheit. Matcha Tee bewusst zu verkosten bedeutet, sich auf eine neue Ebene des Geschmackssinnes einzulassen, neue Aromen, Eindrücke und Effekte zuzulassen. Wer den Geschmack von Matcha Tee verstehen möchte, braucht drei Tassen. Die erste Tasse öffnet die Welt zum Ursprung des Tees, zum natürlichen Geschmack von Tee. Die zweite Tasse verleitet zum Nachdenken, Träumen und Philosophieren. Erst mit der dritten Tasse lernt der Connaisseur den Geschmack einzuordnen, zu bewerten und wieder abzurufen.
Matcha Tee ist immer saftig dunkelgrün, schmeckt süßlich und ist angenehm im Abgang. Sollten Sie einmal auf einen gelben, bitteren Tee treffen, so lassen Sie ihn stehen – höchstwahrscheinlich ist das kein Matcha …
Matcha Qualitäten
So wie alle Teesorten weltweit, gibt es auch bei Matcha unterschiedliche Qualitätsstufen.
Die Qualität des Matcha Tees hängt von der Qualität des Ausgangsproduktes, des Tencha-Tees ab. Je nach Anbauregion, Lage und Höhe (Ebene, Bergregion, Hügelland), Spezialisierung der Teebauern und Sorte der Teepflanze erzielt man unterschiedliche Güteklassen von Tencha-Tee.
In Steinmühlen vermahlen, ergeben diese unterschiedliche Matcha-Qualitäten. Es gibt drei Hauptkriterien zu Unterscheidung der Qualitäten: Aroma, Aussehen und Inhaltsstoffe.
Matcha Aroma
Matcha ist süß, cremig, sanft und mit nur einem leichten Hauch von Herbe versehen. Die Süße stammt von der hohen Konzentrationen der Aminosäuren, insbesondere von L-Theanin und Pflanzenfasern.
Besonders deutlich wird die Matcha-Qualität im Vergleich zu billigen Imitaten: Einfaches Grünteepulver enthält kaum Aminosäuren, dafür steht der herbe Geschmack stark im Vordergrund, was zu einem intensiv bitteren Geschmack führt.
Matcha – Aussehen
Matcha hat eine leuchtend jadegrüne Farbe. Grüntee-Pulver ist gelb-braun. Der Grund für diese Unterschiede ist das Ausgangsmaterial: Für die Herstellung von Matcha wird ausschließlich Tencha-Tee verwendet, ein Tee, der durch die lange Überschattung vor der Ernte eine tiefe, satte dunkelgrüne Farbe hat. Matcha wird ausschließlich in Granit-Steinmühlen zu einem ultrafeinen Pulver vermahlen. Die Partikelgröße beträgt 5-17 Mikrometer, ist also feiner als sich per Hand oder Zunge erfühlen lässt.
Im Gegensatz dazu besteht Grüntee-Pulver aus herkömmlichen Teesorten, die nicht oder sehr kurz überschattet wurden, und dessen Ausgangsbasis ein einfaches Teeblatt inklusive Stängel und Blattrippchen ist. Darüber hinaus werden diese Produkte nicht in Steinmühlen, sondern in den unterschiedlichsten Maschinen hergestellt. Eine feine Partikelgröße wie bei Matcha, der in Steinmühlen gemahlen wurde, kann nicht erreicht werden. Diese Imitate sind grob und rau, was sich per Hand und Zunge gut überprüfen lässt.
Matcha – Inhaltsstoffe
Matcha Tee enthält Aminosäuren, darunter L-Theanin, das durch die lange Überschattung entsteht. Diese Aminosäuren wirken beruhigend und geben dem belebenden Charakter des Tee-Koffeins eine sanfte Note.
Einfach Kopien wie Grüntee-Pulver haben kaum fühlbare Effekte und verfügen nicht über das umfangreiche Profil an Inhaltsstoffen wie das Original.
Inhaltsstoffe im Detail
Matcha enthält Inhaltsstoffe, die für moderne Konsumenten von Bedeutung sein können: (1) 
  • Antioxidanten: Tee-Katechine, insbesondere EGCG (Epigallocatechingallat) sind Antioxidantien, die viele positive Effekte haben. Matcha weist hier einen Wert von 70mg pro Gramm auf, der um ein Vielfaches höher ist als in einer vergleichbaren Menge grünem Beutel-Tee*
  • Aminosäuren: L-Theanin ist eine Aminosäure, die sich fast ausschließlich in Grüntee findet. L-Theanin hat eine beruhigende, entspannende Eigenschaft, die dem Teein entgegenwirkt.
  • Teein: Tee-Koffein. Koffein ist bekannt für seine belebenden Effekte.
(1) Quelle: Determination of catechins in matcha green tea by micellar electrokinetic chromatography by
David J. Weiss, Christopher R. Anderton, Department of Chemistry, University of Colorado
Über den nachstehenden Download-Link können Sie sich die detaillierte Auswertung der Inhaltsstoffe von Matcha ansehen.
Matcha – Die Besonderheiten
Matcha ist eine Teesorte, die traditionell zu einem feinen Pulver vermahlen wird. Dieses gießt man mit heißem Wasser auf und schlägt es mit einem Bambusbesen schaumig.
Wer Matcha trinkt, nimmt das Teeblatt im Ganzen (als in Wasser aufgelöstes Pulver) zu sich. Dies ist der entscheidende Unterschied zu anderen Teesorten.
Normale Tees, egal ob grün oder schwarz, sind Teeblätter, die mit heißem Wasser aufgegossen werden. Das Getränk, das man zu sich nimmt, ist jedoch nur das Extrakt aus den Teeblättern – die Blätter selbst bleiben zurück und werden entsorgt. Nur ein Bruchteil der Inhaltsstoffe des Tees ist jedoch wasserlöslich, je nach Teesorte und Aufgussart zwischen 10% und 20%.
Matcha-Trinker kommen in den Genuss des ganzen gemahlenen Teeblattes und können somit eine höhere Konzentration an Antioxidanten, Vitaminen und Mineralien des Grüntees aufnehmen.
Matcha im Vergleich zu normalem Grüntee und Kaffee
Inhaltsstoffe pro 10 g
Matcha
Grüntee
Kaffee
Koffein
0,34 g
0,02 g
0,06 g
Polyphenol (Tannin)
1 g
0,07 g
0,25 g
Proteine
2,74 g
0,2 g
0,2 g
Ballaststoffe
3,14 g
– 
– 
Calcium
32,8 mg
3 mg
2 mg
Eisen
1,3 mg
0,2 mg
– 
Kalium
200 mg
27 mg
65 mg
Vitamin A
3 mg
– 
– 
Vitamin C
18,5 mg
6 mg
– 
Karotin
3 mg
– 
– 
Quellen: Ecopro Research Co. Ltd. // By Standard Table of Food Composition in Japan Fifth Revised Edition, 2000 // Recourses Council, Science and Technology Agency, Japan // Basis fur die Analyse der Inhaltsstoffe ist Matcha Hikari von AIYA.
Matcha Antioxidantien
EGCG (Epigallocatechingallat) ist ein Antioxidant und Katechin, das zur Untergruppe (Flavonoide) der Polyphenole zählt. Es macht bis zu 30% der Trockenmasse eines Grüntees aus und hat viele positive Effekte. In vielen Lebensmitteln sind Katechine und andere Flavonoide enthalten, so zum Beispiel in Äpfeln, Aprikosen, Trauben, Schokolade und Rotwein. Matcha weist einen Wert von 70mg pro Gramm auf.
ORAC-Werte
ORAC misst das Potenzial von Antioxidantien in Getränken und Lebensmitteln. Matcha hat einen Wert von 1.573 Einheiten.
ORAC-Wert an Antioxidantien verschiedener Lebensmittel in Einheiten pro Gramm (1)
ORAC = Oxygen Radical Absorbing Capacity // antioxidative Aktivität
Matcha: 1573
Gojiberry: 253
Dunkle Schokolade: 227
Granatapfel: 105
Wilde Blaubeeren: 93
Acai Beeren: 60
Brokkoli: 31
(1) Quellen: Lipophilic and Hydrophilic Antioxidant Capacities of Common Foods in the United States, Journal of Agricultural Food Chemistry 2004, 52, 4026-4037 // ORAC Analysis on Matcha Green Tea: Brunswick Laboratories // Basis für die Analyse der Inhaltsstoffe ist Matcha Hikari von AIYA
  

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22529 Grüner Tee Japan Pulver Tee Matcha

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